In Memory

09.11.2004 - 10.05.2017

Am 10.05.2017 ging Ghislaine von uns...

Leb wohl kleine Maus.

 

Nun bist du bei deiner Mama und deinem Bruder auf der anderen Seite des Regenbogens.

 

Passt auf euch und uns auf...

 

 

23.01.2001 - 16.01.2017

Durch einen tragischen Unfall haben wir unsere

"Calypso vom alten Apfelhof"
  verloren.

 

 

10.08.2004 - 25.09.2016

plötzlich und unerwartet hat ein liebes Herz aufgehört zu schlagen

"Felina vom alten Apfelhof"

 

11.04.2002 - 02.08.2015

Ein großes Herz hat aufgehört zu schlagen. Mein "Dante vom alten Apfelhof" ist zu seinen Geschwistern über den Regenbogen gegangen. Machs gut mein kleiner Hase....

Er war was ganz besonderes.....

 

 

 

wieder ist ein lieber Freund von mir gegangen:

Daphne vom alten Apfelhof

11.04.2002- 08.06.2015

 

 

meine "Ronja von Chalottenhof"

ist am 25.01.2015 im Alten von 14 Jahren und 1 Monat über die Regenbogenbrücke gegangen ....

Am 11.04.2013 verstarb nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 75 Jahren unser langjähriges Mitglied Renate Berendt. Renate war seit 1990 Mitglied im DTK und züchtete seit 1994 die roten Langhaarteckel

„vom alten Apfelhof"

und hat sich weit über die Grenzen von Schleswig-Holstein einen Namen gemacht und ihr Züchterverdienst ist es, dass der rote Langhaar-Standardteckel auch wieder im Norden mehr zu sehen ist.

Renate war in der Gruppe Probsteierhagen ein wertvolles Mitglied, das für Alle und Alles immer ein offenes Ohr und für kleine und große Sorgen stets eine Lösung parat hatte. Wenn Hilfe gebraucht wurde, sie war zur Stelle. Wenn einer ihrer verkauften Hunde in Not war, war sie zur Stelle. Wir verlieren mit Renate einen ehrlichen und immer hilfsbereiten Menschen. Renate war ein Mensch, der auch ohne Amt und Würden viel für den DTK getan hat und mir persönlich all die Jahre, die ich Landesobfrau für Öffentlichkeitsarbeit im LV Nord tätig war, immer wieder ohne lange Fragen mit ihren Teckeln und all ihrem Wissen hilfreich zur Seite Stand.

Renate wurde mit der DTK Verdienstmedaille in Silber und mit der Goldenen Züchternadel mit Kranz/Ausstellung ausgezeichnet. Renates ganzer Stolz waren ihre Teckel und sie war besonders stolz, dass auch einige ihrer Teckel auf Natur- und Gebrauchsprüfungen erfolgreich waren. Im Ausstellungsbereich erreichte Renate mit ihren und den von ihr gezogenen Teckeln alle Erfolge, die man sich nur denken kann. In ihrem Sohn Jan hatte sie eine wertvolle Hilfe und Unterstützung.

Renate wird uns immer in guter Erinnerung bleiben und die Gruppe Probsteierhagen wird ihr Andenken bewahren. Für den DTK war sie leider nicht wichtig genug - kein "offizielles Amt" - daher wurde keine Nachruf im Dachshund abgedruckt!!!! Wir vermissen sie sehr.......

Im Namen der Gruppe: Alexandra Klostermann, Geschäftsstelle,Gruppe Probsteierhagen

für Brutus !                                          von Renate Berendt
Wir vermissen dich!!!
Wir vermissen deine Gegenwart, deine Zärtlichkeit, deine Freundschaft.
Wir vermissen die Zeit nach dem Frühstück, wenn du deinen Kopf an unseren Hals legtest um zu kuscheln.
Wir vermissen deinen Blick durch den Türspalt.
Wir vermissen deinen Blick um die Ecke.
Wir vermissen die Geräusche, wenn du dich vor Wohlgefühl auf dem Rücken wälztest. Wir vermissen die Spaziergänge mit dir.
Wir vermissen deine Eskapaden am Deich, wenn du die Schafe hüten wolltest.
Wir vermissen deine Spiele mit Tochter Ghislaine und Enkelin Janaki- da flogen die Grasbüschel.
Wir vermissen die Fahrten und Ausstellungen mit dir. Ein Hauch von Armani und ab in den Ring. Du hattest Stil.
Wir vermissen deine Treffen mit Bruder Ben. Du in Armani, Rocky-Ben im Overall, der Herr für die Jagd.
Wir vermissen auch die Zeit als das Alter anfing und die Krankheit angeschlichen kam. Wir waren immer bei dir und es war gut so.
Wir vermissen auch deine nächtlichen Spaziergänge im Garten, die Atmung fiel dir schwer, du wurdest ruhig- wir waren für dich da.
Wir vermissen dein graues Gesicht und du solltest bei uns alt werden.
Wir vermissen auch deine Kappeleien mit Dante. Noch einen Tag vor deinem Tod musstest du ihm zeigen wo sein Platz war.
Das alles und noch viel mehr vermissen wir.
Du Brutus -genannt Hase - warst ein Ausnahmehund.
Und es war wieder ein Maitag. Kalt und windig- nach so vielen schönen Tagen. Die Japankirsche verlor wieder ihre Blüten…… .
Wir verloren wieder einen guten Freund
Brutus
geb. 2.April 1999 - gest. 15.Mai 2011 - 12 Jahre, 4 Monate, 20 Stunden, 14 Min.
Du tapferes krankes Herz

 

Für Alraune
                                von Renate Berendt
Am 5. September 1994 bist Du in diesem Zimmer um 7.27 geboren. Am 3.Mai 2009 bist Du morgens 8.00 aus diesem Zimmer gegangen. Dein Lebenskreis hatte sich geschlossen.
Heute ist der 15. Geburtstag…….. .
Du warst immer etwas Besonderes- Du konntest lachen! Schon bei deiner Geburt hattest du einen besonderen Auftritt. Während deine Geschwister in ganz normalen Abständen das Licht der Welt erblickten, musstest Du dich noch 5 Stunden putzen. Du und Bruder Angus blieben bei Mutter Brixie und bei uns.
Als dann Brixie nach schwerer Krankheit in eine andere Welt ging, wurdest du die Matriarchin und du hast es gut gemacht. Du warst eine tolle Mutter, Großmutter und Urgroßmutter.
Bei jedem Wurf führtest du die Welpenschar in den Garten zu ihrem Lieblingsspielplatz und aus dem schönen „Immergrün" wurde dann ein „Immerbraun". Es brauchte mindestens immer 1 Jahr zur Regenerierung.
Du wurdest dreimal Mutter und hattest schöne gesunde Kinder. Brutus, Calypso und Dante leben noch heute bei uns.
Im 8.Lebensjahr kam die große Angst um dein Leben. Es wurde ein Tumor festgestellt. Nach der Operation ergab der Laborbericht- „nicht bösartig". Dir ging es wieder richtig gut.
Doch dann ein falscher Sprung und deine Hinterbeine versagten den Dienst. Bänderlösung. Wir entschieden uns für die Hoffnung auf Gesundheit. Es wurde eine Schwimmbecken aufgestellt. Es gab zu den vielen Medikamen- ten, Massagen, Rotlicht und viel Ruhe. Wir haben es geschafft. Du hast uns wieder auf Ausstellungen begleitet und mit 13 Jahren machtest du noch den Veteranen-Champion in Neumünster. Allerdings mit umgerechnet 91 Jahren und 30° im Schatten läuft man keinen Marathon mehr. Es wurde alles etwas langsamer. Aber in der letzten Zeit kam das alte Leiden doch wieder verstärkt durch. Auch das Herz wurde schwächer und dann mitten in der Nacht (kam) der böse Herzanfall. Der Doc gab keine Hoffnung, aber dein Lebenswille war noch stark. Du brauchtest viel Ruhe. In den schönen Frühlingstagen saßt du unter der blühenden Japankirsche- und schnapptest nach den fallenden Blütenblätter, wir sahen es mit Freuden. Wir haben dich nicht mehr allein gelassen. Am 26.April gab es dann noch ein kleines Familientreffen. Deine Kinder und Enkelkinder und Urenkel haben dich besucht. Es war ein schöner Sonntag und es hieß mal wieder: „Alraune lacht".
Doch dann eine plötzliche Veränderung. Dir ging es gar nicht gut. Ich nahm dich auf den Arm und dann sind wir beide gestürzt. Ach Alraune die blauen Flecken vom Sturz sind geheilt, aber die blauen Flecken auf der Seele schmerzten sehr. Wir sind dann noch zum Arzt gefahren, aber deine Kraft war wohl verbraucht. 1 Woche, jede Stunde Tag und Nacht brachten wir dich in den Garten. Du hast dich nie beschmutzt. Das Wetter war noch sehr schön und du konntest in der Sonne sitzen und Blütenblätter fangen.
Aber in der Nacht zum Sonntag wurde jegliche Hoffnung zerstört, der Arzt musste kommen. Deine Nachkommen, Brutus, Calypso, Dante, Felina, Ghislaine, Janaki und die kleine Brandenburgerin Ronja haben dich begleitet.
Mittags um 12 Uhr fing es dann kräftig an zu regnen. Der Wind kam auf und holte die Blüten der Japankirsche herunter. Dein Lieblingsplatz und dann der kleine Hügel wurden mit einer rosanen Schicht bedeckt.
Hast du deinen Regenbogen gefunden? Im Haus hat sich vieles verändert. Du warst immer greifbar nah, mein Schatten, meine Freundin Alraune.
Es fehlt das Ritual:
       Guten Morgen meine Schöne                       Gute Nacht meine Schöne
Wenn man einen Hund hat ist man nie ganz allein.
Heute ist Dein 15. Geburtstag. (5.September)                 Du warst einmalig.

 

"Angus vom alten Apfelhof" * 05.09.1994

Ein tapferer Ritter mit einem krankem Herzen ging heute am 01.01.05
12.00 Uhr mittags über die Regenbogenbrücke. Der Wunsch von Frauchen einen großen Jung mit grauer Schnauze zu haben, ging nicht in Erfüllung. Angus hat sich noch von der Apfelhofer Meute verabschiedet. Wir warten auf ein Wiedersehen auch mit Walter.
Alraune , Brutus, Calypso, Dante, Daphne, Ronja und die Youngster Glenturret, und Ghislaine vom alten Apfelhof.

Erinnerungen
                           
von Renate Berendt
Woran sollte man sich von der endlosen Heimtücke
der Menschen erholen, wären die Hunde nicht, in
deren ehrliches Gesicht man ohne Misstrauen schauen kann.
Arthur Schopenhauer
Ach, warum trauerst du. Es war doch nur ein Hund und der lebt doch nur 10, 12, 15 Jahre. Die Gefühllosigkeit einiger Menschen läßt mich frieren. Nein, hier starb nicht nur ein Hund, hier starb ein Freund!!
Es geschehen Dinge zwischen Himmel und Erde, die sich wohl niemand so recht erklären kann. Und so eine Sache war auch das Zusammensein mit meinem Angus. Hundesprache und Menschensprache - dazwischen liegen Welten. Aber Angus konnte sich mitteilen. Im Bekanntenkreis wurde es aufgenommen und jeder fand es selbstverständlich. Und nun redet niemand mehr mit mir. Angus ist tot.
Er wurde am 05.09.1994 geboren. Im Wurf waren sieben an der Zahl. Aber zwei seiner Geschwister starben noch bei oder kurz nach der Geburt. Mit Bruder Aladin und den Schwestern Alraune, Annelie und Arielle hattest du eine tolle Welpenzeit. Du warst immer der Größte und der Stärkste. Du hattest immer Hunger und manchmal musste der Brotkorb etwas höher gehängt werden. Die Klebetube war aber keine gute Ersatzlösung für dich.
So schnell hattest du die Tube zerbissen und sehr schnell hatte Dein Frauchen Deinen Kopf unter dem Wasserhahn und das Wasser lief. Es hinterließ keine Schäden.
Erinnerungen- und nun bist Du tot.
Als dann deine Geschwister Aladin, Annelie und Arielle sich neue Menschenfamilien gesucht hatten, blieben Du und Alraune mit Mama Brixie bei uns. Wir hatten auch schwere Zeiten, aber Du warst immer da. Du hast gespürt wenn es Deinen Menschen nicht so gut ging. Du legtest dann Deinen Kopf in meinen Schoß und aus Deinen Augen kam so viel Zuneigung und Verständnis.
Erinnerungen- und nun bist Du tot.
Wie oft sind wir am Strand in Heidkate spazieren gegangen. Dort konntest Du Deiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen. Tauchen und gründeln und Du fandest immer was. Nach einem Tauchgang kamst Du mit einer Flaschenpost zurück. Zwei kleine Kinder, Lara und Fabian aus Herten, hatten sie auf einer Segeltour zwischen Fehmarn und Dänemark ins Wasser geworfen. In einem Briefwechsel mit den Kleinen kam die Geschichte heraus. In Heidkate hattest Du dann noch ein ganz besonderes Spielchen. Sobald wir auf die Deichkrone kamen stand Dein Körper unter Strom. Aber warum ? Erst hatten wir uns nichts dabei gedacht, Du warst ja immer angeleint und dann einmal, oh Schreck, ohne Leine. Wie der Blitz schosst Du den Deich herunter und dann sahen wir auch schon den Grund. In der Lunke hatten die Kaninchen ihre Wohnung. Vor jedem Kaninchenbau sahen wir kurz was Weißes aufleuchten. Es war Dein schönstes Spiel. Wenn wir die Deichkrone erreicht hatten, hatten Deine Pfoten kaum Erdberührung, aber die kleinen Fellbündel waren doch immer schneller. Aber Deinem Spaß tat es keinen Abbruch.
Erinnerungen- und nun bist Du tot.
Wie schön waren die Ferientage in Dänemark. Bei einem morgendlichen Spaziergang in der Heide, bliebst Du plötzlich stehen. Die Nase im Wind und dann ganz vorsichtig Schritt für Schritt. Was flatterte dort im Wind? Es war ein Natternhemd einer Kreuzotter. Später hast Du dann auch noch den lebenden Inhalt aufgespürt.
Erinnerungen- und nun bist Du tot.
Bei einem Spaziergang hattest Du die Nase unten und dann lag da ein schwerer silberner Ohrring mit einem Lapis. Er wurde aber nirgends vermißt und er liegt heute noch bei mir.
Erinnerungen- und nun bist Du tot.
Stürmische Herbsttage in Skallingen. Du konntest kaum die Augen öffnen. Der Sand fegte über den Strand, genau in Dackelhöhe. So sind wir schnell zum Wassersaum gelaufen. Hier gab es zwar nasse Pfoten, denn die Wellen schlugen heftig an den Strand. Riesige Seegrasbüschel schwappten uns ent- gegen. War heute Bernsteintag? Du fingst wieder an zu gründeln und wieder war es Deine Nase. Aus dem Seegras holtest du den großen Bernstein. Mein großer Jung, der liegt immer noch hier bei uns.
Erinnerungen- und nun bist Du tot.
Wenn wir dann abends im warmen Haus saßen, wurde immer gekuschelt und dann fingst Du an zu „ sprechen". So etwas hatte ich noch nie bei einem anderen Hund erlebt, und ich habe viele Hunde gekannt. Diese Gespräche wurden auch im Bekannten- und Freundeskreis bekannt. Heute redet keiner mehr mit mir. Großer Jung, Du warst immer etwas ganz Besonderes. Wir vermissen Dich so sehr.
Erinnerungen- und nun bist Du tot.
Dann war da noch die Haßliebe zu Walter. Mit Walter mochtest Du nicht leben, aber ohne Walter war es Dir auch nicht recht. Ich sehe immer noch Deine hilflosen Augen als Du vor seinem Grab standest. Walter ging doch sonst keinem Streit aus dem Weg und nun blieb er still und rührte sich nicht mehr. Noch tagelang gingst Du zu dem kleinen Hügel, hieltst Deinen Kopf schief und horchtest in den Hügel.
Erinnerungen- und nun bist Du auch tot.
Wie hast Du unsere Spaziergänge genossen. Dann kam der Husten. Du bekamst Medikamente. „Wenn er sich schont, kann er alt werden," hieß es. Du bist nicht alt geworden. Wir haben Dich geschont, aber Dein kleines, großes Dackelherz war sehr krank. Am 3.Adventssonntag wolltest Du unbedingt mit und wir brachten es nicht fertig Dich wieder einmal im Haus zu lassen. Du konntest doch nicht begreifen wenn wir ohne Dich gehen würden. Auf dem Rückweg mußten wir Dich dann tragen. Du hast nicht verstanden was hier geschah. Du bekamst keine Luft .
Erinnerungen- und nun bist Du tot.
Fast täglich mußten wir den Tierarzt aufsuchen. Er kann es schaffen, dann aber akute Lebensgefahr.
Lieber Angus, mein großer Jung, Du hast es nicht geschafft. Am 01.01.2005 mittags um 12. Uhr ging Deine kleine, liebe Hundeseele über die Regen-bogenbrücke.
Deine Mutter Brixie und Walter haben Dich sicher erwartet.
Erinnerungen -und nun bist Du tot.
Lieber Angus, wenn wir etwas Glück haben wird die kleine Ghislaine irgendwann mit mir reden. Wir haben Hoffnung.

Brutus erinnert sich an Walter.

Jahre vor meiner Zeit lebten Brixie, Angus und Alraune bei meinen Menschen. An einem sonnigen Oktobertag 1996 saß er dann bei uns und blieb. Frauchen sagte mir: „Es waren diese Augen, groß und rund wie Kirschen, fragend bittend und voller Angst."
 Sechs schöne Jahre blieben ihm noch und er hat sie ausgelebt. Um ganz in die Familie aufgenommen zu werden wurde er uns gleichgestellt. Wir Langhaarteckel haben ja alle eine Nummer im Ohr. Walter bekam auch eine „7629" und gehörte jetzt zu uns. Wie ein Wirbelwind fegte er durch Haus, Hof und Garten, umkreiste die Familie, kläffte, kläffte, kläffte, und war der glücklichste Hund der Welt. Walter war wohl „ein Kind der Liebe" (wenn man es bei Tieren gelten lassen will). Der Zeugungsvorgang war wohl der einzige Liebesbeweis für das kommende Leben. Walter, wann wurdest du geboren?Walter, wo wurdest du geboren? Hattest du Geschwister und wie viele, was wurde aus ihnen?
Es war wohl schon ein Privileg überhaupt leben zu dürfen. Geboren wurde er irgendwann, irgendwo im Bereich Frankfurt/Oder. Wer Walter liebte, weiß man nicht. Wer ihn schlug, misshandelte weiß man nicht.
Was meine Menschen wissen: Walter wurde ein „Wanderpokal", ein richtiges Zuhause hatte er nie. Nach dem Mauerfall haben mitleidige Menschen ihn mit nach Kiel gebracht, aber auch hier gab es keine Wärme. Und er wurde weitergereicht, obwohl er krank war und starke Rheumaschmerzen ihn plagten. Sollte er in ein Tierheim oder was noch schlimmer war, sollte er entsorgt werden?? Ein kleiner Hund kann sich nicht wehren. Er wollte doch nur leben! Aber wer verstand ihn schon. Ein Zufall brachte dieses geschundene Wesen zu meinen Menschen und blieb.
                                                            Es waren diese Augen.
Mit Angus gab es zwar mal Kompetenzgerangel, aber Frauchen hatte alles im Griff. Als meine Mama Alraune dann Mama wurde, kam die schönste Zeit für Walter. Er wurde unsere Nanni. Walter durfte an die Wurfkiste, er durfte Welpen putzen und später auch mit ihnen Spielen Wenn die Rasselbande dann schlief, holte sich Walter dann ganz schnell das Spielzeug der Kleinen, einen Ball, eine Gummiente, oder einen kleinen Gummihund und ließ alles quietschen. Walter wurde wieder ein kleiner Welpe und ließ alles quietschen.
                                        Oh, Walter war glücklich, seine Augen lachten.

Walter wurde unser Glücksbringer. Er begleitete uns zu Ausstellungen und genoss alle Erfolge und litt mit unseren Niederlagen. Er begleitete mich nach Weimar, Potsdam, Berlin, Barth, Bötzow. Als dann Alraune nochmals Mutter wurde, hatte Walter wieder voll zu tun. Als diese Welpenschar dann das Haus verließ, blieb meine Schwester Calypso bei uns und Walter hatte eine Freundin mehr. Im Herbst 2001 kam dann der 1. Anfall. War es ein Schlaganfall oder waren es wieder diese starken Rheumaschmerzen? Eigentlich hatte Frauchen es ganz gut im Griff gehabt, aber jetzt kam wohl noch das Alter dazu. Spazier- gänge wurden zur Qual. Frauchen mußte ihn oft tragen und wenn die Schmerzen zu groß wurden, blieb er im Haus. Aber dies konnte Walter gar nicht begreifen und seine Augen fragten „Warum?" Die Besuche beim Tierarzt wurden immer häufiger. Dann hieß es Walter kann wieder laufen, die Familie ist wieder glücklich. Am nächsten Tag, alle tieftraurig: „Walter kann nicht mehr laufen." Unglücklicher, kleiner Walter.
                                                                 Und dann diese Augen!
Fast 1 Jahr hat die Familie um das kleine Hundeleben gekämpft. Am 17.September 2002 kam dann die Erlösung.                           Walter, Deine Augen.
Wenige Tage vor seinem Tode hatte er noch Besuch von seinen Ziehkindern aus Hamburg, Berlin und Petersdorf. Sechs schöne Jahre durften wir Walter begleiten und mein Herrchen meinte versonnen: „Nun ist Walter wohl auf „Wolke 7" und seine Geschwister und Freunde haben bestimmt gefragt: Walter, wo warst Du so lange, hattest du noch eine schöne Zeit?"
Walter, wir vermissen dich sehr, Dein Ziehkind Brutus und alle Apfelhofer
                                                                                    Danke.